Einkaufen ohne Müll

von Judith Wehr

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass es sich lohnt achtsam mit dem Thema Verpackungsmüll umzugehen, denn die Umweltauswirkungen von Mülltüten & Co sind hoch. Laut des Umweltbundesamts werden in Deutschland pro Kopf und Jahr 71 Plastiktüten gebraucht. Folglich werden bundesweit 5,6 Milliarden Plastiktüten im Jahr oder knapp 11.000 Tüten pro Minute genutzt. Rund 70 000 Tonnen Kunststoff sind notwendig, um diese Anzahl von Plastiktüten herzustellen. Plastiktüten belasten die Umwelt stark, weil sie unter hohem Energieaufwand und Verbrauch von Erdöl hergestellt werden. Da Plastik eine sehr lange Abbauzeit hat, und sich zudem in immer kleinere Teile zersetzt, wobei Additive wie Weichmacher oder Flammschutz­mittel freigesetzt werden, ist es ständig eine Gefahr für die Umwelt. In der Natur können Tüten und Plastikpartikel große Schäden anrichten, wenn Tiere sie mit Nahrung verwechseln oder sie versehentlich verschlucken.

Es lohnt sich also, zu überlegen, wie wir Müll im Allgemeinen und Verpackungsmaterial im Besonderen sparen können. Hier einige Vorschläge:

- Supermärkte oder Gemüsestände bevorzugen, bei denen Lebensmittel einzeln und unverpackt angeboten werden

- Auf die dünnen Plastiktüten beim Gemüse- und Obsteinkauf möglichst verzichten

- Baumwolltragetaschen, Rucksäcke usw. für den Einkauf nutzen; machen Sie es sich zur Gewohnheit, immer eine Einkaufstasche mitzunehmen

- Weisen Sie die Kassiererin/denn Kassierer auf das Problem hin, wenn sie/er Ihre Ware automatisch in eine Plastiktüte einpackt

- Beim Einkauf von Konsumgütern, wie IT-Geräte, Kleidung, auf die Langlebigkeit achten; geringere Umweltauswirkungen haben Produkte, die sich reparieren oder wiederverwerten lassen

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Einkaufstüten (Plastik, Stoff, Papier usw.) und ihre Auswirkungen auf die Umwelt finden Sie auf der Seite der Deutschen Umwelthilfe

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